Offene Immobilienfonds – wie funktionieren diese?

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Sind offene Immobilienfonds für konservative Anleger geeignet?

Wenn es um Investitionen in die eigene Zukunft geht, um den Vermögensaufbau, ja man kann sogar sagen um das Sparen im Allgemeinen,sind die Deutschen traditionell eher konservativ eingestellt. Spekulationen und offene ImmobilienfondsGeschäfte die hohes Risiko bergen, behagen den meisten Anlegern überhaupt nicht. Fonds sind daher als Anlage eher ungeeignet! Stopp! Ist das immer so? Nein, man darf gerade bei Fonds keinesfalls den Fehler machen und alle angebotenen Produkte über einen Kamm scheren. Gerade bei den Fonds gibt es einige Produkte, die sich hervorragend auch für konservative Anleger eignen – z.B. die offenen Immobilienfonds. Was aber sind offene Immobilienfonds eigentlich genau und wie funktionieren diese?

Wie offene Immobilienfonds funktionieren

Nun, unter einem offenen Immobilienfonds versteht man grundsätzlich zunächst einmal ein Sondervermögen, das als Anlageklasse den Bereich „Immobilien“ gewählt hat. Das Geld vieler Anleger wird dabei, um es bildlich auszudrücken, „in einen großen Topf getan“ und von einem Fondsmanagement verwaltet.

Die Aufgabe des Fondsmanagements ist es dabei, die Gelder der Investoren so anzulegen, dass ein möglichst hoher Wertzuwachs des Sondervermögens generiert wird.

Hierzu stehen dem Management folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

  • An- und Verkauf vom Immobilien (Wertgewinne)
  • Vermietung und Verpachtung von Immobilien
  • Geldanlage der Cash-Bestände des Sondervermögens

Der größte Teil des Geldes, das offene Immobilienfonds verwalten, ist in Immobilien, dazu zählen auch Grundstücke, angelegt. In aller Regel konzentrieren sich offene Immobilienfonds dabei auf Gewerbekunden, da diese oft langjährige Mietverträge haben und der offene Immobilienfonds so sehr gut planen kann.

Bergen offene Immobilienfonds auch Risiken?

Ja, gewisse Risiken gibt es natürlich auch in dieser Assetklasse, wenngleich diese wirklich sehr überschaubar sind. Ein Risiko wäre z.B., dass aus irgendeinem Grund plötzlich viele Anleger auf einmal ihr Geld wieder aus den Fond rausziehen wollen. Ist dies der Fall sind die Cash-Bestände des Fonds sehr schnell ausgeschöpft und dieser muss erst einige Immobilien veräußern, um an neues Geld zu gelangen.

Da dieser Prozess aber gerade bei großen Fonds mit ebenso großen Immobilien auch mal etwas länger dauern kann, ist das Fondsmanagement in diesem Fall verpflichtet, kurzzeitig den Fonds zu schließen, das heißt die Rücknahme von Anteilen des Sondervermögens auszusetzen. Offene Immobilienfonds werden also geschlossen.

Dieses Szenario ist in Deutschland aktuell aufgrund der Finanzkrise eingetreten. Kann der Fonds nach einer solchen Schließung nicht binnen kurzer Zeit wieder öffnen, wird der offene Immobilienfonds zwangsweise abgewickelt.

In Absprache mit dem Bundesamt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin, wird dabei festgelegt, wie viele Jahre dem Fondsmanagement Zeit gelassen werden, sämtliche Immobilien zu veräußern. Über „Jahre“ muss man hier schon deshalb sprechen, weil der offene Immobilienfonds bei einer kürzeren Zeitspanne seine Immobilien stark unter Wert verkaufen müsste. Bei längeren Zeiträumen hat das Management des Fonds jedoch Zeit, einen geeigneten Käufer zu finden und die Immobilien zu ihrem tatsächlichen Wert zu veräußern.

Fazit

Trotz dieses beschriebenen Risikos ist der offene Immobilienfonds meist in die niedrigste Risikoklasse, die 1, eingestuft. Das BaFin sieht offene Immobilienfonds also grundsätzlich als sinnvolle und risikoarme Anlage an. Nicht verwechseln sollte man offene Immobilienfonds allerdings mit geschlossenen Fonds, da hier vollkommen andere Maßgaben gelten.

Von |2013-02-19T12:32:48+00:0019. Februar 2013|Geldanlage|

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