Hosse | Family Office berät Mass Affluent auf dem Weg zum HNWI und als HNWI.
Kennst du den Unterschied?
HNWI steht für „High-Net-Worth-Individual“ und bedeutet auf Deutsch „hochvermögende Privatperson“. Eine Stufe unter dem HNWI liegt der Affluent (oft auch Mass Affluent genannt).
1. Standardisierung vs. Maßarbeit!
Mass Affluent: Da die Banken Millionen von Kunden in diesem Segment haben, muss die Betreuung kosteneffizient sein. Sie werden standardisiert beraten. Häufig kommen Robo-Advisor oder vorgefertigte Musterportfolios zum Einsatz.
HNWI: Jedes Portfolio wird individuell auf die steuerliche Situation, die Risikobereitschaft und die familiären Ziele (z. B. Übergabe an die nächste Generation) zugeschnitten.
2. Der Zugang zu „Alternative Investments“.
Mass Affluent: Regulierungsvorschriften (wie die europäische MiFID II) schützen Anleger in diesem Segment. Sie dürfen risikoreiche, illiquide Produkte wie geschlossene Fonds oder komplexe Hedgefonds oft gar nicht kaufen.
HNWI: Ab einem investierbaren Vermögen von 1 Million Euro gelten Kunden oft als „professionelle“ oder „semi-professionelle“ Anleger. Dadurch öffnet sich die Tür zu exklusiven Anlageklassen, die für die breite Masse gesperrt sind, da HNWIs rechtlich als fähig angesehen werden, die Risiken selbst einzuschätzen.
3. Die Kostenstruktur.
Mass Affluent: Bezahlt meist klassische Ausgabeaufschläge bei Fonds, Depotgebühren oder eine pauschale Beratungsgebühr (Honorar) im Promillebereich.
HNWI: Hier wird fast ausschließlich mit All-In-Fees gearbeitet (z. B. 0,5 % bis 1,5 % des verwalteten Vermögens pro Jahr). Dafür sind alle Transaktionen, Beratungen und oft auch Zusatzleistungen wie die Steueraufbereitung inklusive.
Du möchtest abklären, ob sich diese Dienstleistung für dich lohnt? Nutze dazu das Orientierungsgespräch.